»read on, VI
1 monat her, das letzte. was hat sich getan?
wie ein einziger tag hab ich ausgelesen, schöner roman, so schön wie der film, auch wenn sich das buch auf ganz andere bereiche konzentriert. was im film viel zeit in anspruch nimmt, wird auf wenigen seiten abgehandelt, dafür bleibt es länger bei anderen szenen. empfehlenswert.
battle royale (koushun takami) - etwas, wo man viel über den film hört, aber kaum jemand das buch dazu kennt. den film hab ich nicht gesehen, das buch ist aber auf jeden fall spannend. die story selbst ist ja ziemlich krank (schulklassen werden auf insel verschleppt und müssen sich gegenseitig umbringen, nur einer darf überleben), aber gerade das macht das buch auch nervenaufreibend - wer tötet, um selbst zu überleben? manche szenen sind sehr brutal und grausam beschrieben, nichts für zarte seelen.
live aus bagdad von antonia rados - bekannt aus den rtl news. sie berichtet, welche probleme sie bei der berichterstattung aus bagdad hatte, wie das regime gegen die journalisten arbeitet und so weiter. unglaublich, was die frau macht. ich hätte in dem sumpf aus bürokratie, korruption, schikane, technischen schwierigkeiten und fallenden bomben längst aufgegeben.
nachtzug nach lissabon (pascal mercier) - puh. bei dem buch war ich knapp davor, aufzuhören. die rezensionen haben sich ja alles recht gut gelesen, aber entweder ist das buch über eine weite strecke einfach langweilig oder mein intellekt reicht für dieses buch nicht. der anfang war sehr schleppend, im zweiten teil wurde es noch viel schlimmer. wenn ich nicht mal reingebissen hätte und fast 100 seiten am stück hinter mich gebracht hätte, was mich dann zum (etwas besseren) dritten teil gebracht hätte, wär das buch wohl halbgelesen im regal gelandet. am ende wirds wie gesagt etwas besser. aber gesamt gesehen nicht so meins.
momentan dabei, fast fertig: das leben und das schreiben (stephen king) - eine art biographie und schreibanleitung von king. er spricht über sein leben, seine kindheit, seine anfänge beim schreiben, seine alkohol- und drogensucht. dannach gehts darum, wie man es angeht, ein buch zu schreiben. der erste teil ist stellenweise ur komisch, seine art von seiner kindheit erzählen lies mich oft vor lachen kringeln. dannach gehts etwas trockener weiter, durch wortschatz, grammatik, personenaufbau, handlung - wobei oft noch eine portion humor enthalten ist. es macht aber auf jeden fall lust auf schreiben, auch wenn ich die idee besser wieder verwerfe ;)