»kyrill und warum ich nicht nach hause kam
das kyrill ein sturm wird, war klar.
dass er so schlimm wird, war mir zumindest nicht klar. ich war um halb 12 auf dem weg nach hause (und es war um die zeit halt ein bisschen ein stärkerer wind…), bis ich um etwa mitternacht zu der waldpassage nahe meines zuhauses kam. die strasse sah aus wie waldboden (mit braunen nadeln übersät, sodass man die strasse selbst nicht mehr sah und viele zweige und kleine äste) und nach einigerzeit sah man baumstämme durchgesägt links und rechts liegen, und sägespanhäufchen in der mitte. da war offenbar schon jemand aktiv.
dummerweise lag einige meter weiter dann ein baum quer der strasse. tjo.
alternativen? auf die feuerwehr warten? erstens direkt im wald wohl keine gute idee und aussserdem kann das wohl noch lang dauern, die haben wohl genug zu tun. alternativweg suchen? den bin ich erst einmal am hellen tag in der anderen richtung gefahren - wenn ich jetzt anfang den zu suchen… ausserdem sind auch dort bäume, wenn ich pech hab, komm ich auch dort nicht weiter. also am besten gleich meinen sonnenschein anrufen bevor das handy aus ist und wieder zurück in die stadt. dann bin ich doch noch ins bett gekommen.
im nachhinnein erfahren: die strasse wurde dann am nächsten vormittag geräumt. der strom war übrigens auch bis am vormittag weg. und das dach hat ein paar einzelne schindeln verloren, die von den vermietern noch in der früh ersetzt wurden.