ȟberrascht
ein grosser österreichischer provider (deutsche wurzeln, grelle farbe ;) ) hat bei der konfiguration eines nat-gateways offenbar mist gebaut. benutzer bekamen für jeden request ausserhalb des aktuellen tcp-handshakes eine andere ip-adresse aus einem /24 pool. was normal nicht sonderlich auffällt, ist ein problem bei sessionbasierten webapplikationen, die aus sicherheitsgründen die session an eine ip-adresse binden.
so bekamen wir mehrere beschwerden, dass unser webmail unbenutzbar wäre. nach kurzer recherche war es eben auf diesen provider eingegrenzt und die problematik erkannt. dann die frage - solch einer firma schreiben? damit der kundendienst dann den leuten erstmal rät, das modem aus- und einzustecken? an die admin-c/tech-c schreiben und hoffen, dass da eine antwort kommt?
ich war echt überrascht. da es ja ein ganzes netz betraf, hab ich ein detailliertes e-mail mit der problematik an die admin-c/tech-c geschrieben, mit logauszügen, problembeschreibung, vermutungen.
1 stunde später kam ein mail, dass meine anfrage ans core-netzwerk weitergeleitet wurde. 3 stunden später die nachricht, dass ein temporärer fix eingebracht wurde, der das problem behebt und an einer langfristigen lösung gearbeitet wird. funktioniert einwandfrei, die benutzer behalten nun für die dauer der verbindung die ip-adresse.
vorallem bei so grossen firmen rechnet man oft nicht mit ernsthaften antworten auf anfragen. zB wenn man bei hotmail wegen einer verlorengegangenen mail anfragt. aber das hat mich echt überrascht :)