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6 wochen her, und auch noch der urlaub dazwischen - verständlich, dass da einiges weitergegangen ist.

jagd auf roter oktober ist ja schon eine weile her, war aber relativ spannend, wenn auch kein überflieger.

darauf gabs menschenjagd von stephen king - nicht unbedingt der beste king, und es kommt mir vor, als wärs ein bissl von “1984″ beeinflusst.

dann seit langem wiedermal ein sachbuch, nachrichten aus einem unbekannten universum von frank schätzing - das buch, wo er seine recherchen für der schwarm verarbeitet. anfangs mit urknall, und der ersten entstehung von lebensbausteinen hochinteressant, die evolutionsgeschichten sind auch toll, erstmal bissl langweilig wirds bei den langen dinosaurierabhandlungen, bzw deren vorgänger und nachfolger. wird dannach aber wieder ein bisschen besser, vorallem die entstehung der meere. es wird vor allem anfangs mit viel witz erzählt, später wirkts ein bissl, als wären ihm die witze ausgegangen. im grossen und ganzen aber empfehlenswert.

p.d. james’ im land der leeren häuser folgte gleich darauf (bereits im urlaub); dieses buch wurde als “children of men” verfilmt, den film wollte ich sehen, hab ich aber nicht, also buch her. tjo, das falsche erwartet. der eindruck der kino-(radio)-werbung war eher in richtung ein bissl wissenschaftlich angehaucht, es ist dann aber einfach nur eine fluchtstory. bin etwas enttäuscht.

die pille und ich - ein mann im selbstversuch von clint witchalls amüsierte mich recht gut. der typ war testkandidat für die “pille für den mann” (die ja gar keine pille ist) und berichtet über die nebenwirkungen. lustig. :)

_richtig_ spannend wurde es mit jilliane hoffmans cupido. wow. selten etwas so spannendes erlebt. die beschreibung klang einfach nach einer guten idee für einen thriller, und die umsetzung ist einfach erstklassig, spannend von der ersten bis zur letzten seite, mit einigen netten wendungen. bei plötzlichem erfolg werden autoren (und auch filmemacher) leider immer zu nicht notwendigen fortsetzungen animiert; das buch an sich wär abgeschlossen und die fortsetzung soll (angeblich) nicht so toll sein. keine ahnung ob ichs mal versuch. cupido selbst jedoch ist 1A.

vollidiot von tommy jaud sollte mich wieder auf lustigere gedanken bringen. und ist ganz lustig :) recht viel mehr fettnäpfchen kann man eigentlich nicht mehr erwischen. leichte, aber lustige lektüre.

ernst p. fischer hat mit schrödingers katze auf dem mandelbrotbaum ein nettes sachbuch geschrieben, in dem viele wissenschaftliche dinge - neben schrödingers katze und den mandelbrot-fraktalen auch noch viele andere sachen - ansprechend erklärt werden. nicht alles muss man wissen oder ist 100%ig interessant, aber doch hat mir das buch ganz gut gefallen.

fahrenheit 451 von ray bradbury fand ich zwar schön erzählt, eine gute plot-idee, die geschichte allerdings nicht so toll. manche erzählungen fand ich etwas langwierig, und das obwohl die geschichte recht kurz ist.

mit liebe gemacht. anette göttlicher. oh gott, eine liebesschnulze. naja, so schlimm wars dann auch nicht; aufgrund der beschreibung fand ich das buch recht interessant - und die eigentliche kernstory ist auch interessant und lustig. eintauchen in die tiefen der weiblichen psyche. leider schlägt sie sich auch mehrere kapitel mit einer affäre herum, wägt das für und wieder ab und kann sich nicht so recht entscheiden - und das ist einfach nervtötend, ich hab mir einige male mit der hand auf die stirn geschlagen. wie kann eine intelligente frau nur plötzlich so rosa-bebrillt sein?

michael crichtons jurassic park war dann das letzte im urlaub ausgelesene buch. nachdem ich mysteriöserweise nie wirklich den film gesehn hab, war das buch recht spannend, etwas exotisch angehauchte thrillerware.

momentan bin ich bei einer flog über das kuckucksnest von ken kesey, das bis jetzt hauptsächlich sehr wirr erscheint (kein wunder in der irrenanstalt) und ich noch nicht ganz kapiert hab, worauf das buch eigentlich hinauswill. aber das kommt ja eventuell noch ;)

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