»read on, XI
schon wieder ein monat vorbei.
einer flog über das kuckucksnest von ken kesey hab ich ausgelesen. wirr. auch wenns teilweise recht interessant ist, fand ichs doch sehr wirr. wohl darum wurde es mit der zeit etwas langweilig. das war übrigens das 50. buch meiner “ich lese wieder”-aktion, die am 22. mai vorigen jahres – also vor 15 monaten – begonnen hat.
die prüfung (f. paul wilson) brachte mich wieder auf den kurs “thriller”, die ich irgendwie zur zeit sehr gern lese. ein verstricktes netzwerk aus lügen, mit viel spannung. auch wenn man vieles schon lange vermutet, ein paar überraschungen gibts dennoch.
gleich darauf gabs ohne ein wort von linwood barclay – ein seeeeehr komplizierter thriller. kompliziert im sinne von “was ist da wirklich geschehen?”. der plot ist dermassen kompliziert, dass den wohl niemand vorausahnte. das machts evtl. ein bisschen unglaubwürdig – und vor allem auch gegen ende fragt man sich (ohne jetzt zu viel zu verraten) – warum ist das nicht damals schon jemandem aufgefallen? dafür wird man immer wieder auf falsche fährten gelockt. fazit: intelligent, vielleicht sogar zu intelligent.
sie belieben wohl zu scherzen, mr. feynman! ist ein tolles buch von richard p. feynman – dem nobel-prämierten physiker. darin erzählt er einige lustige anektdoten über sein leben, von seiner kindheit, seinem studium, seiner lehrtätigkeit – und wartet mit allerhand weisheiten auf. am besten fand ich seine kämpfe gegen die bürokratie, zB wenn er seinen dollar (ja, einen) einfordert oder wenn die bedingung für eine lehrtätigkeit “maximal 13 unterschriften” ist…
jetzt lese ich rache von richard laymon – ja, wiedermal einen laymon. auf jeden fall startet er sehr spannend, die ersten paar kapitel die ich bisher gelesen habe hab ich regelrecht verschlungen und wollte das buch garnichtmehr aus der hand legen.
November 9th, 2007 at 10:41 pm
Ohne ein Wort, das war wohl einer der Thrillerdebüts des halben Jahres für mich. Ich bin an sich nicht so n’ Thrillerleser und schon gar nicht in die Richtung, und habe es nur grummelnd und gezwungenermaßen begonnen, aber mir hat’s gut gefallen.
Ich mag so Thriller, die ich bis Ende einfach nicht lösen kann.