»gestrige sneak - million dollar baby
gestern war in der sneak million dollar baby (clint eastwood, hilary swank, morgan freeman).
Frankie Dunn hat sein Leben lang im Ring verbracht - als Trainer und Manager hat er etliche legendäre Boxer betreut. Die entscheidende Regel, die er seinen Fightern beibringt, befolgt er auch selbst: Wichtiger als alles andere ist die eigene Deckung. Sein einziger Freund, Ex-Boxer Scrap, weiß genau, dass unter der harten Schale ein weicher Kern steckt. Doch dann taucht Maggie Fitzgerald in seinem Trainingscenter auf. Maggie weiß, was sie will. Doch mehr als alles andere wünscht sie sich, dass jemand an sie glaubt. Aber diese Verantwortung lehnt Frankie strikt ab. Doch Maggie lässt sie sich von seiner Ablehnung nicht abschrecken. Maggie ist nicht bereit, ihren Traum aufzugeben. Sie trainiert täglich bis zum Umfallen. Schließlich lässt Frankie sich von ihrer Hartnäckigkeit erweichen und erklärt sich bereit, sie unter seine Fittiche zu nehmen. (www.megaplex.at)
wow. als einer der filme, die bei der oscarverleihung abgeräumt haben, ich aber noch nicht kannte, hab ich mich recht auf den film gefreut und war recht überrascht, ihn gestern in der sneak zu sehn.
die charaktere sind meiner meinung nach sehr gut ausgearbeitet. vor allem scrap wurde gut gemacht und wird als “alter mann” auch recht gut von morgan freeman verkörpert. ebenso sind die dialoge sehr gut - hier wurde wohl besonders wert darauf gelegt, zumindest kams mir so vor. auch der erzählstil ist wahnsinnig genial und lässt mir beim zurückdenken einen (positiven) kalten schauer über den rücken laufen, besonders am ende des films.
die story find ich schlichtweg genial. von den anfängen, den anfänglichen ähnlichen charakteren maggie und “danger”, dann die boxkämpfe… die boxkämpfe sind so gestaltet, dass man unheimlich mitfiebert (sofern er länger als 5 sekunden dauert). dann wiederrum die parallelen zur vergangenheit von scrap, und frankie, der das quasi nochmal durchmacht. er will nicht, dass sie verletzt wird - so wie scrap damals. in diesem zwiespalt sucht er auch oft eine kirche auf und bringt den pfarrer praktisch zur verzweiflung.
nach einer dramatischen wende im film ist alles anders. der film wird anders. aus spannend wird gefühlvoll, aus mitfiebernd wird mitreissend. hier zeigt sich, warum es eigentlich ein drama ist.
es ist schwer, über den film zu schreiben, ohne etwas zu spoilern.
um zu einem ende zu kommen: ich fand den film wahnsinnig gut. ich weiss, viele leute mochten ihn schon nicht, bevor sie ihn sahen, weil er “aviator” die oscars in den hauptkategorien weggeklaut hat. ich hab zwar aviator (noch) nicht gesehn, aber ich finde, million dollar baby hat definitiv auch oscars verdient.
highly recommended.