»gestrige sneak - saw
gestern war saw in der sneak.
Von einem Psychopathen entführt, von Kameras beobachtet, erwachen zwei Männer, mit Ketten an ein Rohr gefesselt, in einem Kellerverlies. Um nicht elend zu krepieren, müssen sie Hinweise entschlüsseln, die vielleicht die Freiheit, sicher aber einem Sadisten Unterhaltung bringen, der auch einen schnellen Ausweg anbietet. Dafür allerdings muss man sich selbst verstümmeln und zum Mörder werden. (www.megaplex.at)
wow. selten etwas verstörenderes und bizarreres als saw gesehn. auch wenn der film viel mit “sieben” verglichen wird, finde ich es ist mehr eine mischung - aus “sieben” und “cube”. noch eine priese “das experiment” und man hat die zutaten für einen grossartigen suspense-thriller.
ja, ich hab eben grossartig geschrieben. das bezieht sich auf die story. diese ist meiner meinung nach genial, wenn auch wohl einem sehr kranken hirn entsprungen. es gibt viele rätsel, das ende ist meiner meinung 100%ig nicht vorhersehbar.
der disgusting-faktor hingegen ist sehr hoch, fast zu hoch. (yuck!) der film wurde mit einem kleinen budget (unter 2 mill. us.d.) gedreht; ich will mir nicht vorstellen, was mit mehr budget dabei rausgekommen wär. es wird vieles gezeigt, wenn auch die kamera wegschwenkt bevors _richtig_ grauslich wird. beispiel eines grausamen mordes, ohne zuviel vom plot zu verraten: mann wird in käfig eingesperrt, die einzige möglichkeit für ihn zu entkommen ist quer durch den käfig, wo haufenweise stacheldraht gespannt ist. er hat es fast bis zum ende geschafft, bevor er verblutet ist.
die schauspieler spielen meiner meinung nicht sonderlich gut, viele “ausrast”-szenen wurden sehr schnell gezeigt - stellt sich die frage, ob stilistisches mittel oder um schwächen zu überdecken. der soundtrack fügt sich gut ein.
ich hab auf dem bewertungszettel “maybe” bei der recommendation angekreuzt, weil der film wohl für viele nichts ist. fans von den oben erwähnten filmen kann ich ihn aber auf jeden fall empfehlen, alleine zwecks der story.