»bloggen mit fremder identität, übertrag ins real life & folgen

ich bin heute auf eine story gestossen, über die momentan in der deutschen blogosphäre einigermassen häufig berichtet wird.
es geht um das blog von “marie” (das ich leider nicht kannte und durchaus gern gekannt hätte, wenn man so darüber liest), und dass es marie eigentlich gar nicht gibt. ist ja nichts schlimmes - viele geben vor, jemand anderes zu sein. ob es aber gut ist, das ganze bis ins real life zu ziehen, ist eine andere frage - vorallem gegenüber von leuten, zu denen es gefühle gibt/zu geben scheint (kann ich als aussenstehender nicht beurteilen).

abermals seltsam ist es allerdings auch, wenn der getäuschte die ganze geschichte als “soap opera” veröffentlicht.

ich will mir wirklich kein moralisches urteil bilden; ich kenne weder ihn noch sie, ich kannte auch ihr blog nicht und weiss eben nur, was berichtet wird. aber ich finds seltsam und lesenswert. billige unterhaltung? sensationsgeilheit? eher nicht. eher das interesse, was da wirklich passiert ist.

sebas - das spiel I.
sebas - das spiel II.
sebas - das spiel III.
sebas - das spiel IV.

maries abschied

hat er sich nur in marie verliebt, oder auch gleichzeitig in anne? ist es in ordnung, dass er die geschichte so breittritt? was erhofft er sich dadurch?

keine ahnung. aber eigentlich sollte und dürfte es uns ja nichts angehn…

edit: sebas - nach der pause
interessante fortsetzung der story. die ersten 4 teile sind derzeit nicht verfügbar.
ich bleib dabei, mir kein urteil über jemanden zu bilden. dazu ist die ganze sache viel zu undurchsichtig.

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