»gestrige sneak – flight of the phoenix

phoenixgestern lief flight of the phoenix (u.a. mit dennis quaid) in der sneak.

ein ölfeld in der mongolei wird geschlossen, und zwei piloten (einer von ihnen quaid) sollten die gesamte crew und ausrüstung ausfliegen. leider kommen sie etwas ungeplant in einen sandsturm, worauf dann auch noch einer der motoren den geist aufgibt und der propeller eindrucksvoll – nachdem er vorher noch ein stück losgelöst beinahe das flugzeug überholt hätte – in das flugzeug kracht. nach ein paar unfreiwilligen aufsetzern kommt das flugzeug irgendwann mitten in der wüste gobi zum stehen. wasser für 30 tage, also auf den tod warten, und hoffen, dass irgendjemand kommt.
wenn da nicht dieser arrogante schnösel (giovanni ribsi) wäre, der – laut ihm flugzeugdesigner – aus den überresten des kaputten flugzeugs ein neues bauen können will. (text diesmal von mir, bild von www.megaplex.at)

mal im vorraus: ich kenne das original (aus dem jahre 1965) nicht. ich kann also nicht sagen, was besser/schlechter gemacht wurde.

mal zu den rollen: dennis quaid bekommt wohl nach “the day after tomorrow” nurnoch irgendwelche rollen in “katastophenfilmen”. miranda otto – die chefin der crew – wie könnte es anders sein. hat mit ihrer “herrin”-rolle bei LOTR wohl überzeugt ;). giovanni ribsi ist find ich gut gewählt, er spielt wirklich einen arroganten schnösel – das ist wirklich der erste begriff, der mir in den sinn gekommen ist, als ich ihn sah.

nun zu der story. ja ich weiss, bei der story darf man nicht sonderlich viel realismus erwarten. der ist auch quasi nicht vorhanden. der film ist einem jerry bruckheimer film nicht gerade unähnlich – vom negativen aspekt aus gesehen. vergessen wir die idee, selbst ein flugzeug zu bauen. vergessen wir die mac guyver-bastelaktionen. da sind wir immer noch bei einer hand voll menschen, die alle nur sehr wenig wasser pro tag zur verfügung haben. das scheint ihnen aber recht wenig auszumachen, bis auf ein paar streitereien scheint “1 pint per day” bei der hitze relativ wenig auszumachen. ausserdem haben die alle sonnencreme mit hohem lichtschutzfaktor. lange zeit in der wüste, pralle sonne, doch sogar die weissgesichtigsten bekommen nicht eine spur von sonnenbrand. impressive. überhaupt kam die notlage nicht sonderlich rüber. hin und wieder mal ein scherzchen, quer durch die wüste gehn und ein bisschen erschöpft aussehn, kleine tanzeinlage, alles kein problem.
und egal wie oft das flugzeug mit sand überhauft wird, man bringt es jedesmal wieder irgendwie frei. ausserdem gibt es dann keinen sand zwischen flugzeug und der startbahn, ham wohl glück gehabt.

wirklich gefallen hat mir der soundtrack. einige wirklich gute sachen dabei.
der film ansich erscheint eindeutig zu lang. man hätte viel wegschneiden können und hätte damit sicher 10 minuten gespart, wenn nicht mehr, ohne dass wirklich sachen aus dem plot gefehlt hätten.
es ist anspruchlose action – wirklich anspruchslos. wer sich knapp 2 stunden berieseln lassen will, ohne viel nachzudenken, ist hier richtig. es macht dann durchaus spass, ist unterhaltsam. ein paar nette actionszenen, und bitte ja nicht über die machbarkeit nachdenken. dann funktioniert der film.

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