»kino: xxx 2 – state of the union
gestern hab ich mir xxx 2 – state of the union (samuel l. jackson, ice cube) angesehn. (natürlich in OV)
Darius Stone, ein ehemaliger Verbrecher, wird von der von der NSA (Nationalen Sicherheit) rekrutiert, um als Undercoveragent zu ermitteln. Unter Agent Gibbons lernt er alle Tricks, die ein Triple-X-Geheimagent für spezielle, hochexplosive Einsätze braucht. Die nächste Mission: der Kampf gegen eine militärische Splittergruppe, die die Regierung in Washington stürzen will. (www.megaplex.at)
aus diesem text ist vorallem “hochexplosive einsätze” hervorzuheben – das ist nämlich wörtlich zu nehmen. in diesem film fliegt dermassen viel in die luft, es ist unglaublich. der pyrotechniker hatte wohl seine helle freude.
die story ist sehr schwach. nicht, dass man von so einem film wirklich story erwarten würde, aber xxx2 wirkt, als ob eine story rund um stunts und explosionen gebaut wurde. die stunts und explosionen sind aber nichtsdestotrotz schön anzusehn. mehr story hätte aber auch keinen abbruch getan. auch der verlust von vin diesel ist meiner meinung nach ein schwerer. nachdem er für die fortsetzung ja abgesagt hat, kam ja die idee, für jeden xxx-teil einen neuen xxx zu verwenden.
die glaubwürdigkeit… naja. es gibt _dutzende_ szenen, wo ich mir das typische “jaaaaa, genaaaauuuu” nicht verkneifen konnte. egal auf was oder mit was geschossen wurde. aber auch über das kann man noch – wenn man bedenkt, um was für einen film es sich handelt – hinwegsehen. richtig schlimm wurde es da erst zum schluss – wenn man mit einem auto einen tgv-verschnitt hinterherjagt (spurbreite von zügen und autos sind ja eh fast gleich) und dann eventuell noch einer ausm hubschrauber herabhängt. nicht zu vergessen, dass dann natürlich noch der pyrotechniker arbeit bekommt. naja. sehr schwach kamen mir auch die CGs vor – einige male war sehr deutlich zu sehen, dass es sich um CG handelt (zB zersplitterndes glas, sah sehr unrealistisch aus).
themenmässig ist der film sehr ins hiphop gerutscht (im gegensatz zum ersten teil), dementsprechend anders sind auch die autos die gefahren werden – ich war wohl nicht der einzige, der sich teilweise in ein musikvideo von g-unit versetzt fühlte.
ausserdem versteh ich nicht, warum man das “care package” aus dem ersten teil (der gadget guy) so sehr in die handlung integrieren musste. klar, der typ ist witzig, wenn er seine sachen (a la “q” in james bond) vorstellt oder verwendet, aber auf dauer fand ich ihn etwas nervig.
was dem film wirklich fehlte, war style. der style aus dem ersten teil, der durch so viele unterschiedliche faktoren zu stande kommt. auch der erste teil war sehr oberflächlich, aber er hatte einiges, was state of the union definitiv fehlt.
und gerade das ist einer der grössten kritikpunkte für mich.
wer den ersten teil wirklich mochte, wird denk ich etwas enttäuscht sein. ansehn kann man ihn aber dennoch – aber erwartet euch nicht zu viel. wer den ersten teil nicht aussten konnte, kann sich xxx 2 sicherlich sparen.