»gestrige sneak – sahara
gestern war sahara (matthew mcconaughey, penelope cruz) in der sneak.
eva rojas (penelope cruz) untersucht die herkunft einer krankheit im auftrag der WHO. die spur führt nach malawi. dirk pitt arbeitet für NUMA (national underwater and marine agency) um das “ship of death” zu finden, ein verlorengegangenes ironclad aus dem amerikanischen bürgerkrieg. nachdem pitt die ermordung von eva verhindert, machen sie sich gemeinsam auf die suche. (text vo mir, bild von www.megaplex.at)
first of all: der film ist definitiv nichts zum nachdenken. nicht nachdenken, wie es ein ironclad jemals bis nach afrika schaffen konnte, nicht nachdenken, wie so manche sache funktionieren kann – dann funktioniert der film auch. der film reiht sich jetzt total in einer linie zu den zwei letztgesehenen (flight of the phoenix, xxx2) ein – action ohne hirn, aber unterhaltend.
etwas, das im film sehr funktioniert – das duo pitt und al (steve zahn), die zwei sind zusammen einfach göttlich. die story stammt von clive cussler, der mehrere “dirk pitt”-romane geschrieben hat.
was mich auch sehr beeindruckt hat, war die kameraführung. manche kameraschwenks und kamerafahrten sahen wirklich gut aus – entweder der kameramann durfte teilweise eigenständig arbeiten, oder der regisseur (breck eisner) hat ein verdammt gutes auge dafür.
der plot ist nicht sehr komplex, mir kams ein bisschen vor, als wärens 2 geschichten (die suche nach dem ironclad & die suche nach der krankheit) – und weils nicht lang genug war, hams einen film draus gemacht. der film ist sehr witzig, vorallem auch so manche aktionen – zB mit einem alten flugzeug “windsurfen” durch die wüste (den realismus jetzt mal ignoriert).
der soundtrack fügt sich gut ein, paar wirklich gute sachen dabei. der film erinnert auch ein bisschen an “das vermächtnis der tempelritter” und “three kings”. etwas lang ist er geraten (124 minuten), das wird aber durch die kurzweiligkeit wettgemacht. es ist immer _irgendwas_ los.
mir hat er ganz gut gefallen. vielleicht bin ich nach 2 dummen action-filmen ja jetzt etwas abgehärtet – oder er war einfach so witzig, um über den nichtvorhandenen realismus hinwegzutäuschen, keine ahnung. auf jeden fall wurde ich gut unterhalten. =)
November 27th, 2005 at 10:54 pm
[...] Mir ist klar, dass eine Verfilmung nicht immer dem Roman gerecht werden kann. Aber in meinen Augen stimmte hier nix: Die Story, der Background und die Charaktere waren mir einfach zu weit vom Buch. Ich kann mich zwar noledge und alansmithee anschließen, dass das Gespann Dirk Pitt (Matthew McConaughey) und Al Giordino (Steve Zahn) funktioniert und den Film sehenswert macht, aber es sind nicht Dirk und Al, wie ich sie aus dem Buch kenne. Dirk Pitts Witze gehen irgendwie immer auf Al Giordinos Kosten und von der gegenseitigen Wertschätze merkt man irgendwie wenig. [...]