»gestrige sneak: pieces of april

poa filmplakat

April Burns (Katie Holmes) hat ihre Eltern zu Thanksgiving zu sich eingeladen. Sie haben sich seit ewigkeiten nicht gesehn, da das Familienverhältnis recht angespannt ist. der Film besteht grösstenteile immer aus 2 Handlungssträngen – die Familie, auf dem weg zu Ihrer “verlorenen” Tochter (wo jedes Familienmitglied irgendwie eine andere Meinung über die Reise hat); und Alice mir ihrem Freund, die versuchen ein perfektes Thanksgiving-fest hinzubekommen. Dass dies nicht so einfach ist, merkt man recht schnell – sie haben von kochen nicht die geringste Ahnung, geschweige denn wie man einen Trunthahn zubereitet. Das CHaos ist perfekt, als April dahinterkommt, dass ihr niebenützter Backofen defekt ist. Doch wie bereitet man einen Truthahn ohne Backofen zu?

Dass der Film eine Billigproduktion ist, erkennt man eigentlich nur daran, dass die verwendete Cam nicht gerade die beste war; dies stört aber nicht weiter. Die Schauspieler geben Ihr bestes und liefern ein überzeugendes Schauspiel.

Conclusion:

Wow, ein wirklich sehr amüsanter Film – die schreckliche Geschichte der Familie wird immer wieder so dargestellt, dass man darüer lachen muss. Leute, die von Kochen etwas verstehen, werden die hellste Freude mit Alice’s Kochkünsten haben (um nur eine Aktion davon zu Spoilern: Kartoffelpürree – zuerst schält man die (natürlich ungekochten) Kartoffeln (so gehts ja so leicht), dann schneidet man sie, gibt sie in eine Schüssel (achtung, immer noch ungekocht), nimmt den Kartoffelstampfer und… )
Die verzweifelte suche nach einer möglichkeit, den Truthahn zu braten nimmt fast Biblische Ausmaße an, inklusive versuchten Einbruchs und Diebstahl eines Toupets.
Die Schlussszene erinnert irgendwie an die Schlussszene aus jeder beliebigen “Oliver’s Twist”-Folge, falls es wer kennt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein recht amüsanter Film ist. Das ansehn ist er meiner Meinung nach auf jeden fall wert.

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