»kino: mathilde

Der Erste Weltkrieg geht zu Ende, doch einer jungen Französin steht ihr größter Kampf noch bevor: Mathilde hat erfahren, dass ihr Verlobter Manech zu jenen fünf verwundeten Soldaten gehörte, die von einem Kriegsgericht verurteilt und als Todgeweihte ins Niemandsland zwischen den französischen und deutschen Stellungen hinausgeschickt worden sind. Mathilde weigert sich jedoch zu akzeptieren, dass sie ihren geliebten Manech nie wiedersehen wird. So beginnt ihre außergewöhnliche Reise: Sie will herausfinden, was mit ihrem Verlobten geschehen ist. Ständig hört sie neue, herzzerreißende Varianten über Manechs letzte Tage und Minuten. Doch von keiner lässt sie sich entmutigen. Wenn Manech tot wäre, dann würde Mathilde das spüren. Ihr Glaube ist unerschütterlich, die Hoffnung gibt ihr Kraft, unbeirrbar besteht sie auf ihrer optimischen Grundstimmung – so verfolgt sie ihr Ziel bis zum Ende und nimmt diejenigen für sich ein, die ihr helfen können. Wer sich weigert, den ignoriert sie einfach. Indem sie der Wahrheit über das Schicksal der fünf unglückseligen Soldaten und ihrer brutalen Bestrafung näher kommt, erlebt sie das Grauen des Krieges und die von ihm Betroffenen hautnah: Wer diese Erfahrung übersteht, wird als anderer Mensch aus ihr hervorgehen. (www.cineplex.de)
man merkt, dass da der selbe regisseur wie bei “die fabelhafte welt der amelie” gearbeitet hat – in der ersten hälfte des films erkennt man viele stilistische elemente wieder, auch später noch a paar sachen (vorlesen eines briefs, rückblenden, etc).
audrey tautou spielt ihre behinderung recht gut. es gibt ein paar relativ lustige sznen, auszeichnen tut sich der film meiner meinung aber dadurch, dass man – bis kurz vorm schluss – keine ahnung hat, wie der film ausgehen wird. den ganzen film hindurch sind alle optionen offen; man weiss nicht, was wahr ist und was falsch.
der film ist… …anders. lässt sich schwer beschreiben, ich glaub nicht, dass er jederman gefällt. ich fand ihn gut, auch wenn einem das nach dem film nicht gleich klar ist – ich find den film muss man erst eine weile wirken lassen.