»kino: batman begins

batman begins filmplakathab mir grad vorhin batman begins (christian bale, morgan freeman, katie holmes, michael caine, liam neeson, gary oldman, tom wilkinson) im kino angesehn (natürlich in OT).

bruce wayne hat(te) angst vor fledermäusen. wer hätte das gedacht. als kleiner junge hatte er einen kleinen zwischenfall mit diesen fliegenden biestern, was sich nachhaltig auswirkte. dann musste er noch die ermordung seiner eltern mitansehen, wofür er sich die schuld gab. er möchte rache üben, und wird kampfsportarten gelehrt. doch gegen die kriminalität selbst zu kämpfen ist sinnvoller als sich an einem kriminellen zu rächen, und das wird auch ihm klar. (text von mir, bild von www.megaplex.at)

batman begins war, um ehrlich zu sein, ein film, den ich mir nicht ansehen wollte. der letzte “batman” den ich gesehen habe, war 1997 “batman & robin” (ja, der mit arnold schwarzenegger) und ich war ziemlich enttäuscht. ausserdem stand ich nie sonderlich auf batman. doch dann hab ich von vielen seiten gehört und gelesen, dass dieser film anders sein soll. als ich dann auch noch angesprochen wurde, ob ich mitgehn will, wars dann soweit.

der film startet ziemlich weit vorne. bruce wayne ist ein kleiner junge, gotham city eine aufstrebende, wenn auch angeschlagene stadt. die entwicklung von seinem charakter, wunderbar verkörpert von christian bale - er hat mich ja bereits in “equilibrium” und “the machinist” überzeugt - wird ausführlich dargestellt. das kämpfen wird ihm in einem kleinen asiatischen dörfchen im hochgebirge beigebracht - eine szenerie, die mich ein wenig an die level von “tomb raider 2″ (das spiel, nicht der film) in tibet beziehungsweise im himalaya-gebirge erinnerte.

bruce wayne ist ein sehr menschlicher part im film. er versucht die kriminellen zu verstehen, muss sich seinen ängsten stellen und wird dann zu einer waffe trainiert (erinnerte auch ein wenig an kill bill). nach gotham city zurückgekehrt, muss er sich durch ein symbol definieren - sein name ist zu bekannt, um gegen das korrupte regime, die mafia und den organisierten drogenhandel etwas ausrichten zu können. morgan freeman verkörpert dann fox, der ihn mit allem nötigen ausstattet (a la “q” in james bond, “carepackage” in xXx usw), und zusammen mit seinem butler alfred (michael caine) wird dieses symbol geboren. die stadt ist ausser rand und band, mystische geschichten kreisen umher. doch auch wenn er wie ein superheld aussieht, so ist er doch nicht unverletzlich. gordon wird von oldman verkörpert, der als einer der wenigen korrupten polizisten versucht, etwas gegen die kriminalität zu unternehmen. katie holmes ist die jugendfreundin von bruce wayne - ich hatte sie mit besseren schauspielerischen fähigkeiten in erinnerung, sie ist in gedanken wohl nur bei tom cruise.

technische spielerein kamen enorm viele vor. allein der aufwand an cgi muss enorm sein - gotham city sieht wirklich sehr genial aus, auch wenn die reichen oben und die armut und kriminalität tief unten auch teilweise an die städte aus “the 5th element” oder “minority report” erinnerte. bei den kämpfen die derzeit üblich schnelle schnitte - auch wenn ich glaube, dass bale auch ansehnliche kampfszenen ohne diese methode hingebracht hätte (man beachte equilibrium). das batmobil war der lacher schlechthin - nicht wirklich so, wie man sich das vorstellt, dennoch hochinteressant und ich will auch so eins.

ein paar lustige wortmeldung gab es, die die wirklich düstere und geheimnissvolle stimmung des films auflockerten. so zum beispiel “color and type of his car!” - “it’s a black… … … tank!” oder “can you drive stick?”. ohne dem wär er wohl zu düster geworden, so war es voll in ordnung und wirkte sehr genial. er war etwas lang (140 minuten) - hart an der grenze. im finalen endkampf hätte da einiges eingespart werden können. dies war auch hauptsächlich hohle action ohne viel tiefgang. davon gibts in der zweiten hälfte des films auch sonst noch genug, die erste hälfte ist da bedeutend besser.

ich fand ihn, dafür dass ich batman ja eigentlich nicht mag, sogar relativ gut. es gab definitiv spielraum um sachen besser zu machen (und kürzer!), aber den film als schlecht zu bezeichnen wär falsch. interessant wär der richtige ausdruck.

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