»kino: die hochzeits-crasher
gestern hab ich mir im kino die hochzeits-crasher (eng. titel: “the wedding crashers”) mit owen wilson, vince vaughn, christopher walken, rachel mcadams uva. angesehen.
john und jeremy sind scheidungsanwälte, doch an den wochenenden lassen sie es krachen: sie schleichen sich auf fremden hochzeiten ein, um in der romantischen stimmung eine frau für die nacht zu finden. der ganze plan funktioniert wunderbar, bis sich john verliebt und jeremy von einer wahnsinnigen klette verfolgt wird. somit will jeremy so schnell wie möglich weg und john so lang wie möglich bleiben. dann werden die beiden vom vater der zwei in ihr haus über das wochenende eingeladen…
(bild von www.megaplex.at)
vor langer zeit den trailer gesehen, beschlossen: den muss ich sehen.
wenn man den trailer kennt, wird man von dem film erstmal überfahren – der film startet in einem dermassen schnellen tempo, dass man schon fast vermutet, das ganze ist in 20 minuten vorbei. schnell kommen aber die ersten richtigen lacher und der film weiss, wie er einen zum lachen bringt. wilson und vaughn sind ein tolles team im gegenseitigen schlagabtausch, die beiden “funktionieren” einfach miteinander.
auch wenn man es kaum glaubt – auch eine kleine story entfaltet sich im film; dabei geht es hauptsächlich darum, dass john die frau will, die er nicht bekommen kann und jeremy die frau loswird, die nicht genug von ihm bekommt. das ganze ist umspickt mit witzen, witzen auf tiefem niveau und den versuchen der beiden, nicht aufzufliegen – immerhin sind sie ja garnicht verwandtschaftlich in die familie involviert, wie sie vorzugeben versuchen.
das ganze macht den film sehr kurzweilig – zwischen all den lachern und lachanfällen kommt keine langeweile auf und der film fühlt sich bei weitem nicht so lang an, wie er eigentlich ist – nämlich fast 2 stunden.
sehr genial ist claire (rachel mcadams), die begierde von john – sie ist wirklich bildhübsch, kam mir aber total unbekannt vor, nur das gesicht ein wenig bekannt, aber unzuordenbar. das liegt wohl daran, dass ihr die dunklen haare viel besser stehen, als die blonden in “mean girls” – da musste ich erst nachsehen, wer sie war. als ich noch gelesen habe, dass sie in “the notebook” mitgespielt hat, war mir aber gleich klar, wer sie ist – da trifft es eindeutig das gesicht. sehr hübsches mädl.
von den charakteren darf man generell nicht allzuviel erwarten – meist haben sie einfach einen stempel auf der stirn (“jerk”, “durchgeknallt”, …) den sie den ganzen film hindurch tragen – das macht aber nichts, immerhin sind wir hier in einer (etwas romantischen und sinnlosen) komödie. der soundtrack klingt ganz gut, vorallem die musik auf den hochzeiten ist immer recht gut gewählt. zu lachen gibts eindeutig genug, oft sinds auch einfach nur irgendwelche aussagen – blöd, pietätlos, unpassend – die einen spontan zum lachen bringen.
es ist eindeutig die komödie, die mir schon seit langer zeit fehlt. der letzte film im kino, bei dem man so richtig lachen konnte, ist einfach schon ziemlich lange her. wer mal wieder was zum lachen braucht – das hier ist das celluloid dazu.