»kino: transporter 2 – the mission
gestern hab ich transporter 2 – the mission (jason statham) im kino gesehen.
frank martin ist der go-to guy für gefährliche jobs. wenn es etwas zu transportieren gibt, ist er und sein auto die erste wahl. sein aktueller job ist jedoch, chauffeur für einen kleinen jungen zu spielen. dieser wird jedoch entführt, um dem auftrag eines drogenrings nachzukommen – der junge wird als waffe gegen seinen vater eingesetzt…
(bild von www.megaplex.at)
von dem film hab ich nicht allzuviel erwartet als ich hineingegangen bin. damit liegt man auch relativ richtig. da haben wir den helden, sein auto (das by the way sehr genial ist – fetter audi, kugelsicher, w12 motor) und das kind, mit dem er natürlich freundschaft schliesst und ihm verspricht, dass er nie zulässt, dass ihm etwas geschieht.
auf der gegenseite haben wir den oberen bösewicht, seine dummen gehilfen und eine eiskalte killerin, die mit verwischter wimperntusche halbnackt mit 2 vollautomatischen waffen auf einen losgeht. für ihr filmdebut (katie nauta) ist die rolle relativ gut gelungen, auch wenn ihr part mehr als seltsam war.
ansonsten wird natürlich viel geschossen und viel explodiert, unser held bleibt von treffern gottseidank verschont – teilweise ist er schon relativ matrix-like den kugeln ausgewichen. dazwischen gewürzt mit ein paar ganz witzigen kampszenen (“wie bringe ich ein duzend leute in die bewusstlosigkeit mit nur einem feuerwehrschlauch?”) und natürlich vielen autoaufnahmen. egal ob mit seinem fetten audi in einer verfolgungsjagd oder mit einem lamborghini unter dem schranken durch – bezüglich autos war ihnen klar, was style bedeutet.
trotz dem vielen krachs wirkt der film doch irgendwie intelligenter als ein durchschnittlicher action-streifen ohne hirn – auch wenn das ende, die rettung, schon sehr abrupt war. wie konnten sie das zeug so schnell hinbringen? niemand gestorben? alles in butter?
noch erwähnenswert – die kamerafahrten, wo (vermutlich aus einem hubschrauber heraus) senkrecht nach unten gefilmt wurde, sahen wirklich zum anbeissen aus. der soundtrack war sehr actionfilmmässig (hauptsache viel krach), mit der ausnahme, dass das instrumentalied aus dem trailer von sin city (“the servant – cells”, dens zum download gibt) gespielt wurde, welches ich immer noch sehr genial finde.
alles in allem ein netter actionstreifen mit sehr typischer handlung, schönen autos und viel bumm-bumm, und mit ein bisschen hirn, hatte ichzumindest das gefühl. kann man sich ansehen, popcornkino halt.
September 15th, 2005 at 5:27 pm
the transporter 2
nach langer zeit war ich gestern wieder im kino und hab mir the transporter 2 gegeben. der film selber war ja nicht schlecht bis auf einige szenen und umsetzung (oder besetzung) von lola. mit den unrealistischen szenen kann ich ja leben auch wenn mich …