»kino: bewitched

bewitchedgestern hab ich bewitched (dt. titel: verliebt in eine hexe) mit nicole kidman, natürlich in OV, gesehen.

jack wyatt, der in letzter zeit nicht viel erfolg in seinen filmen hat, möchte sich bei serien versuchen. dazu bekommt er die rolle in einem remake von “verliebt in eine hexe”. um nicht neben dem erfolg der weiblichen hauptdarstellerin unterzugehen, möchte er die rolle der “hexe” mit einem unbekannten gesicht ersetzen. schnell stösst er auf isabel bigelow, die wie geschaffen für diese rolle ist – vorallem bekommt sie als einzige das wackeln mit der nase richtig süß hin. das problem dabei – sie ist wirklich eine hexe, und hätte gerne ein einfaches leben…
(bild von www.megaplex.at)

in dem film ging ich schon mit schlimmen erwartungen, aber was solls, man kann die guten filme nicht richtig schätzen, wenn man keine schlechten kennt. das problem bei meiner erwartung war allerdings eher, dass es ein weiterer unnötiger film ist, der auf einer uralten ferhsehserie basiert.
das ist er allerdings nicht. also schon, aber nicht so richtig.

die eingearbeitete story dreht sich um ein remake der serie, und isabel, unsere hexe wird für die hauptrolle ausgewählt. man kann sich denken, wohin das führt – ständig wird etwas verbessert, rückgängig gemacht, leute manipuliert. vorallem nachdem isabel dahinterkommt, dass sie nur ausgenutzt wurde. als wär das nicht schon schlimm genug, funkt es dann auch noch zwischen ihnen – egal ob mit oder ohne zauber. aber vor allem durch die geschickte integration der serie ist der film besser als der typische 08/15-film, der nach einer alten serie gedreht wurde.

anfangs versteht isabel nicht so richtig, dass sie die rolle einer hexe spielen soll. das führt zu einigen witzigen szenen; überhaupt gibt es einiges an niedlichen witzchen durch den ganzen film. vor allem hat sie vieles noch nie in ihrem leben “normal” gemacht – deshalb übt sie auch das öffnen von getränkedosen oder freut sich wie ein kleines kind, wenn das popcorn in der mirkowelle poppt. wyatt ist ein choleriker, der nach seinen misserfolgen unbedingt einen hit landen will und sehr emotionsgeladene ausbrüche hat, wenn etwas nicht so gelingt, wie er es sich vorstellt. er will die unbekannte isabel nutzen, um selbst als star der serie dazustehen.

kidman passt irgendwie hervorragend auf die rolle. sie bringt den nötigen witz, sie sieht im film richtig gut aus und spielt die rolle ziemlich glaubhaft. sehr genial fand ich auch ihren vater mit seinen etwas unkonventionellen auftritten – vorallem der erste, beschilderte war sehr genial. :)

der film ist zwar kein highlight, aber definitiv etwas, was man sich problemlos ansehen kann. ich hätte mir etwas schlimmeres erwartet.

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