»kino: cry_wolf

filmplakatgestern hab ich cry_wolf (lindy booth, julian morris, jared padalecki, kristy wu) im kino gesehen.

in der nähe einer privatschule wird in einem waldstück die leiche eines mädchens gefunden. eine kleine gruppe jugendlicher erfindet daraufhin einen serienkiller namens “wolf”, der auf vielen schulen bereits sein unwesen getrieben hat. er hat immer ein bestimmtes muster wen und wie er diejenigen umbringt. doch plötzlich verschwinden schüler – alles nur ein streich, oder haben sie einen mörder erschaffen? (bild von www.megaplex.at)

wie macht man einen horrorfilm nach schema f? richtig. zuerst nimmt man ein paar typische jugendliche, die alle in irgendeine schublade passen, zum beispiel den gepiercten, das mädchen und ihr schwarzer freund (womit man das pärchen auch gleich hat), der dicke verrückte, die asiatin, die hübsche die eigentlich arm ist und natürlich der neue, der sich in die hübsche verliebt.

diese spielen gern ein spiel – ein lügner wird in ihrer mitte bestimmt, und man muss herausfinden, wer der lügner ist, bzw sich verteidigen, dass man nicht erwischt wird. da sich alle aber recht gut kennen, wird das schnell langweilig – sie entschliessen sich wegen eines kürzlich geschehenen mordes einen mörder zu erschaffen und so eine grosse lüge zu verbreiten und zu sehen, wie es sich entwickelt. erinnert so ein wenig an “tödliche gerüchte”, wo sich ein gerücht selbstständig macht. doch dann – oh nein! – meldet sich der wolf über “mail” (man sollte denen mal den unterschied zwischen mail und instant message erklären). fake oder echt? doch dann verschwinden wirklich die leute… wird dann also irgendwie zu einer art “düstere legenden”.

der film hat in einem ein unglaubliches talent: einen spannungsbogen aufzubauen und dann nichts daraus zu machen. bei dem film gibt es nie wirklich etwas, wo man sich schrecken würde – dafür wird der spannungsbogen bis dorthin jedesmal gespannt. es gibt viel hin und her von wegen “der mörder ist echt” aber niemand glaubt ihnen (wer glaubt schon lügnern), noch dazu ist halloween (ist ja auch notwendig für einen guten horrorfilm) und deshalb gibts auch haufenweise fakes…

aber eines muss man den film lassen – das ende hat man 100%ig nicht vorhergesehen. man würde es gerne glauben, wenn man sich mitten im film denkt “haha, der isses.” – aber so kommt es garantiert nicht. denn das ende (und zwar das eigentliche ende, 5 minuten nach dem was man als ende glaubte) ist dermassen unlogisch, voller plotholes und unwahrscheinlich, dass man garnicht darauf kommen kann – im gegensatz zum superhirn, dass das alles dann in 30 sekunden durchblickt, klar. und glaubt nicht, dass ich hier spoiler, die infos werden euch rein garnix bringen ;)

alles in allem: etwas lasch für einen horrorfilm, plotholes am ende in denen lkw’s platz hätten, aber dennoch irgendwie ganz witzig, vielleicht gerade deshalb. ansehen? wenn man in der videothek mal drüberstolpert, vielleicht.

3 Responses to “kino: cry_wolf”

  1. geonym Says:

    FROHE WEIHNACHTEN! *lol*

  2. geonym Says:

    ahja… und die schwarze war doch gar nicht schwarz?! *lol*

  3. noledge Says:

    ROFL :D

    danke :)

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