»sneak: where the truth lies

filmplakatam donnerstag lief where the truth lies (kevin bacon, colin firth) in der sneak.

karen o’conner, eine journalistin, schreibt ein buch über die helden ihrer kindheit: lanny morris und vince collins, die in den 50er jahren eine sehr erfolgreiche fernsehshow hatten. sie möchte herausfinden, warum es mit der show zu ende ging, und was es mit einem vorfall auf sich hatte, der sich vor 15 jahren abspielte, als eine hotelangestellte tot in der badewanne des zimmers der zwei aufgefunden wurde. (bild aus der imdb)

dieses mal hat sich unser kino wohl mit dem rating der sneaks vertan – angegeben war “ab 12″ – der film hat allerdings ein originales rating von NC-17, und es ist ziemlich eindeutig weshalb. zu diesem film fehlt meiner meinung nach nicht mehr viel, um es zu einem porno zu machen. ich habe “wild things” als erotikthriller gesehen, aber “where the truth lies” lässt sich damit einfach nicht vergleichen. mehrere frauen laufen halbnackt oder nackt herum, kevin bacon streckt unzählige male seinen nackten hintern in die kamera, mehrere sexzenen, sowohl hetero- als auch homosexuell; und – was in den USA angeblich der grund für das NC-17 war – ein dreier. das ganze ist einfach ein zentrales element in dem film, ohne dem er jedoch nicht mehr viel wäre.

denn abseits dieser vielen szenen ist es eine relativ simple geschichte über 2 männer, die mit einer fernsehshow viel erfolg haben und gerne feiern. diese sachen werden vor allem in rückblenden erzählt, in der reihenfolge, in der karen die sachen erfährt. die frauenleiche, wie das passiert ist und warum das passiert ist. und das es dann doch nicht so war, wie man dachte. dazu das leben als berühmtheit; wie man sich auf der bühne gibt und wie man in wirklichkeit ist, und wie frau an informationen für ein buch kommt.

bacons rolle wirkt irgendwie seltsam, keine ahnung, vielleicht ist es auch nur, weil er auf so jung geschminkt wurde. nichtsdestotrotz spielen er und firth sehr glaubwürdig, vorallem in der fernsehshow – man könnte wirklich meinen, es sei “ihre” show (die beiden sollten wohl dean martin und jerry lewis nachstellen).

ein sehr seltsamer film. nicht wirklich schlecht, aber seltsam.

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