»kino: im dutzend billiger 2

filmplakatgestern hab ich im dutzend billiger 2 - originaltitel “cheaper by the dozen 2″ - im kino gesehen (steve martin, bonnie hunt, piper perabo u.v.a).

die älteren kinder der familie baker werden langsam erwachsen - tom sieht die familie zerbrechen und möchte, bevor seine sprösslinge umziehen, mit der ganzen familie nochmal einen sommer am see verbringen, wie in alten tagen. dort treffen sie wieder auf familie murtaugh, und obwohl tom zuerst versprochen hat, nicht wieder in wettbewerb mit dieser familie zu gelangen, findet ständig ein kleiner unterbewusster wettbewerb zwischen den 2 vätern statt… (bild von www.megaplex.at)

der film ist natürlich klarerweise auf kinder hingetrimmt, so gibt es viele gags, die einem grad mal ein kleines schmunzeln entlocken, während ein kind sich vor lachen kaum mehr halten kann. dennoch sind viele witzchen ganz gut gelungen, beispielsweise die komplette kinoszene, wo beide väter ihren kindern hinterherspionieren - das lässt genug raum für ungeahnten slapstick.

die beiden väter, die ständig versuchen, sich gegenseitig zu übertrumpfen, egal worum es geht, selbst in der kindererziehung, sind der hauptplot des films. die frauen verstehen diese rivalität nicht ganz, die kinder sind meist nur genervt. hinzu kommt, dass die kinder von familie murtaugh nur zum schein für ihren daddy die perfekten kinder mimen.

um den film nicht zwischen vielen flachen und ein paar guten witzen zu sehr dahindümpeln zu lassen, entwickeln sich noch 2 kleine romanzen zwischen den kindern der konkurrierenden familien; vorallem sarah baker fand ich in dem zusammenhang recht süss, mit den aufkeimenden problemen bekam der film sogar noch etwas ernsthaftigkeit mit auf den weg, und der intelligenten geschichte zwischen charly und anne könnte man mit etwas mühe fast einen eigenen film spendieren.

piper perabo hätte man eigentlich durch jede beliebige schauspielerin ersetzen können - ihre rolle hatte fast so wenig einfluss und text wie die des baumes neben der hütte, wäre sie nicht schwanger. hilary duff sollte mal etwas essen; was carmen electra in so einem film tut hab ich immer noch nicht ganz verstanden. dafür sind steve martin und eugene levy (jim’s dad aus “american pie”) gewohnt witzig.

die moral kommt nicht zu kurz, natürlich kann man differenzen beilegen und familie ist das wichtigste… und natürlich gibts ein happy end, wie könnte es anders sein. war ein ganz witziger film, wenn auch sonst nur ok.

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