»kino: der rosarote panther
gestern hab ich dann der rosarote panther (steve martin, kevin kline, jean reno, beyoncé knowles) im kino gesehen.
yves gluant, berühmter fussballmanager, wird während eines spiels mittem im stadion ermordet. der riesige diamantring – der rosarote panther – an seiner hand ist verschwunden. inspektor clouseau, das wohl dümmste was die französische polizei zu bieten hat, wird von chief inspektor dreyfus mit dem fall beauftragt und ponton wird ihm als partner gestellt. als erste verdächtige fasst clouseau xania – die freundin des verstorbenen – ins auge… (bild von www.megaplex.at)
clouseau weiss allerdings nicht, dass es nur einen grund gibt, warum er mit dem fall beauftragt wurde: er soll damit scheitern, sodass dreyfuß genug zeit hat den fall selbst zu lösen und dann als grosser held dazustehen. genauso scheint es auch zu laufen – clouseau ist nicht der hellste, da hilft auch die unterstützung von ponton nicht viel.
ich bin mit recht geringen erwartungen in den film gegangen, da ich schon von ein paar seiten gehört habe, dass er nicht sonderlich gut sein soll. sollte er wirklich all seine guten gags bereits im trailer verschossen haben?
der film ist von vorne bis hinten schwachsinnig – und das im positiven sinn. steve martins französischer akzent, seine tollpatschigkeit, seine aktionen um “das terrain zu sichern”, seine verhörmethoden, seine art mit frauen umzugehen, ein paar running gags und man kommt nur selten aus dem lachen heraus. dazu eine spezielle szene mit dem grossen luster, bei der ich fast aus dem kinosessel gekippt wär – es gibt verdammt viel zu lachen.
wenn man diese art von humor mag. ich gebe zu, vieles ist dermassen übertrieben, steve martin kann auch nervig wirken und der versuch überall einen lacher reinzuquetschen kann auch zu gezwungen wirken – wer solche komödien nicht ausstehen kann, bleibt besser zu hause.
frankreich wird ordentlich auf die schippe genommen, vorallem ihre radfahrer und ihr akzent, dazu noch ein paar gags über viagra und klingeltöne. es ist wirklich erfrischend, wiedermal eine komödie mit einer einfachsten story ohne grossen anspruch zu sehen, wo man so herzhaft über solchen blödsinn lachen kann. damit das ganze nicht langweilig wird, ist er mit seinen 93 minuten recht kurz gehalten. das ende, die auflösung, ist recht simpel und witzig gestaltet und clouseau kann doch noch irgendwie als held dastehen.
“wissen sie, ob der mörder ein mann oder eine frau ist?” – “natürlich weiss ich das. was soll der mörder sonst sein, ein kätzchen?” fazit: witziger film für zwischendurch.